| Mathias Scheurer - The Engine Ich bin am 18.6.1988 in Heilbronn geboren und soll angeblich schon früh mit Mamas Kochlöffeln Töpfe konkav geschlagen haben. Aber erst als mein Nachbar und früher bester Freund Schlagzeugunterricht nahm, fing ich fasziniert von diesem Instrument im Alter von 7 Jahren selbst damit an. In den folgenden Jahren hat mir das Spielen Spaß gemacht, aber einen großen Wert nahm die Musik damals in meinem Leben nicht ein. Und hier sollte eine Person, die in meiner musikalischen Entwicklung noch öfter auftreten wird, zum ersten Mal zeigen, wie schön es ist, mit anderen Musik zu betreiben: Damit meine ich den bekannten Bluesmusiker Ignaz Netzer. Ich kannte ihn schon vorher als einen Lehrerkollegen meines Vaters und so kam es, dass ich mit 11 Jahren Schlagzeuger der Schulband mit Ignaz wurde. Mit dieser Band konnte ich viele erste Bühnenerfahrungen machen, bis hin zu meiner ersten CD-Produktion mit 12. Damit gewann die Musik immer mehr Bedeutung in meinem Leben. Ich fing an, zu vielen Platten zu spielen und durchwühlte das große Schallplatten- und CD-Archiv meiner Schwester immer tiefer, bis mich die CD „Burning for Buddy“ wie ein Schlag traf: Ich hatte meine Vorliebe für Big Band Jazz entdeckt. Diese Platte habe ich rauf und runter gespielt und mir immer mehr Originalaufnahmen von Buddy Rich besorgt. Somit hatte ich mein erstes Idol in der Jazzdrummerlegende Buddy Rich gefunden. Mit 13 Jahren spielte ich dann das Buch „Masters of Drums“ durch und interessierte mich für die ganzen Schlagzeuggrößen und fing an, Aufnahmen von ihnen zu sammeln. Das hat mir viel gebracht, denn vieles habe ich durch Zuhören und dann Nachspielen gelernt. Hierbei fand ich mein zweites Schlagzeugidol: Dave Weckl. Seitdem liebe ich modernen Fusionjazz. Jedoch habe ich immer darauf geachtet, möglichst vielseitig zu sein, was meiner Meinung nach gerade für einen Schlagzeuger wichtig ist. Nun kam einmal wieder Ignaz und lud mich zum ersten Mal auf eine Session im Jazzclub „Cave 61“ ein. Seitdem findet diese Session viermal im Jahr statt. Auch Heiko war bei dieser ersten Session dabei, wir haben aber nicht einmal miteinander geredet. Jedoch Ignaz hat uns dann zusammengeführt, was vor ungefähr 2 Jahren gewesen sein muss. Zuerst haben wir nur zusammen gejammt, dann haben sich aber daraus immer mehr die „The Boogie Brothers“ entwickelt. In der Zwischenzeit hab ich von Bandmitgliedern und Freunden beeinflusst damit angefangen zuerst Bass, dann Klavier und schließlich noch Gitarre mir selbst beizubringen, während ich immer noch Schlagzeugunterricht habe, denn meiner Meinung nach lernt man abwechslungsreicher zu spielen, wenn man Unterricht hat. Nun kann ich in meinem langsam und mühselig zusammengestellten Privatstudio alle Instrumente nacheinander für meine Selbstkomponierten Songs alleine aufnehmen. Heute bin ich noch Schüler am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium in der 11. Klasse, engagiere mich dort natürlich musikalisch (wir haben eine Big Band, die schon ziemlich gut ist). Zusätzlich bin ich noch anderweitig als Schlagzeuger und Bassist unterwegs. Im Moment suche ich Musiker, um eine Fusion Band zu gründen, also falls jemand Lust hat... Soviel zu mir. |